Leseproben

Seelenfänger - Deine Liebe raubt dir den Verstand

 

Zusammenfassung:

 

Die 17jährigePunkgöre Mia zieht mit ihren Eltern von Berlin in eine Kleinstadt.

Obwohl das schon schlimm genug für sie ist, wird sie gleich am ersten Tag an der neuen Schule von den gutaussehenden Le Vrai Zwillingen in Bedrängnis gebracht.

Vom ersten Augenblick an hasst Mia die selbstverliebten, arroganten Brüder, die es sich allem Anschein nach zur Lebensaufgabe gemacht haben ihr auf den Keks zu gehen.

Doch je mehr Mia auf Abstand geht, desto öfter tauchen die Zwillinge in ihrer Nähe auf.

Und bald gerät sie in ein Gefühlschaos das schlimmer nicht sein könnte und kann an nichts mehr anderes denken als an die beiden.

Aber was wollen die Brüder von ihr?

Und was hat es mit den vielen Mädchen auf sich, die plötzlich ohne Erinnerung und völlig durchgedreht aufgefunden werden?

Mia ist ratlos.

Sie spürt dass die Zwillinge ein dunkles Geheimnis umgibt, dennoch schafft sie es nicht länger ihre Gefühle für einen der Brüder zu unterdrücken.

Als ihr klar wird in welch gefährliche Situation sie sich dadurch bringt, scheint es schon zu spät zu sein.

 

Fantasy Romance       Dunkel -  Geheimnisvoll - Hochromantisch



 

                                            "Phantasun"

Das Mädchen stand am Treppenansatz, den Teddy fest an sich gepresst. Sie hatte Angst.

Fürchterliche Angst. Niemals würden ihre Eltern verstehen wieso der Gang in den Keller bei ihr Herzrasen und akute Atemnot hervorrief. Mit zitternden Händen umklammerte die Kleine den hölzernen Handlauf. Wieso musste ihre Mutter auch die Kartoffeln dort unten aufbewahren? Auf der Stirn des Kindes bildeten sich kleine Schweißtröpfchen, als sie in das finstere Loch starrte, das vor ihr gähnte.

Mit angstfeuchten Fingern drehte sie hektisch an dem altmodischen Lichtschalter, bis endlich fahles, blasssgelbes Licht aufleuchtete. Eindeutig zu wenig Helligkeit für die allesverschluckende Finsternis des kalten, feuchten Kellers.

Doch die Mutter wartete.

Auf wackeligen Beinen und mit klopfenden Herzen tastete sich die Kleine nach unten.

Was oder wer würde sie dort erwarten?

Würde sie dort eine böse Hexe locken?

Ein Gnom nach ihr verlangen?

Wieso verstanden ihre Eltern nicht, dass es sie vor dem Keller gruselte?

War sie wirklich so ängstlich wie ihre Mutter es immer betonte?

Doch welches Kind fürchtet sich nicht davor in düstere Keller zu gehen?

 

Woher rühren dies Ängste?

Was oder Wer entfacht sie?

Wie entstehen sie?

Doch mal ehrlich, wieviele kleine Kinder entdecken wirklich etwas in einem alten Keller?

Ihr werden jetzt denken ... Keines!

Doch ist dem wirklich so?

Oder habt Ihr nur vergessen, woran Ihr noch vor wenigen Jahren selbst geglaubt habt?

Wisst Ihr nichts mehr davon, weil Ihr Kinderworten keinen Glauben schenkt, sondern sie als Fantastereien abtut?

Weil Ihr euch an der Schwelle zum Erwachsenwerden selbst verbietet etwas zu sehen, an etwas zu glauben, was in unserer Welt als unmöglich gilt?

Ist es die eigene Borniertheit und Engstirnigkeit, die Euch Wege und Möglichkeiten verbaut?

Liegt es an Euerem vorgefestigten Verstand, der Euch befiehlt zu glauben es existiere nichts weiter als die menschliche und tierische Rasse?

Verschließt Ihr die Augen vor dem Übersinnlichen und Fantastischen nur um nicht als abergläubisch und verrückt abgestempelt zu werden?

Doch wenn es nichts gibt außer dem was auf den ersten Blick ersichtlich  und verständlich ist, woher kommen dann die vielen Sagen, Legenden und Märchen?

Sind sie wirklich alle erfunden?

Sind sie Teil von absurden Fantasien, die sich in menschlichen Köpfen abspielen?

Haben sie ihren Ursprung in Gehirnen von Menschen, die in ihrem Inneren Kind geblieben sind und nicht damit zurecht kommen erwachsen zu werden?

Vielleicht wollen genau diese Leute somit ihre Ängste vor dem Altern kompensieren?

Ihr werdet jetzt sagen: Ja, genauso ist es!

Doch da muss ich euch widersprechen, denn diese Geschichte die Ihr nun lesen werdet stammt von mir.

Und ich wage zu behaupten, dass ich weder verrückt noch abergläubisch bin.

Auch habe ich keine Angst davor erwachsen zu werden.

Mein Name ist Sarina. Und ich bin wie ich bin. Einfach völlig normal.